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HBA-Consulting konkretisiert strategisches Geschäftsfeld

IT-Systeme der Versicherer im Fokus

15. Mai 2009 – Die Finanz- und Wirtschaftskrise setzt die Versicherungsbranche und ihre Prüfmechanismen verstärkt unter Druck. So müssen die Assekuranzunternehmen jetzt auch ihren IT-Bereich erneut auf den Prüfstand stellen. Ein kompliziertes und aufwendiges Unterfangen, das schwerlich im üblichen Alltagsgeschäft nebenher laufen kann. Externe Fachleute wie die Spezialisten der HBA-Consulting AG können das auffangen. Um nun allen Facetten gerecht zu werden, hat der Problemlöser HBA das strategische Geschäftsfeld "Systeme & Services" ausgebaut und an die Spitze den langjährigen IT-Projektmanager Gerhard Häupler gestellt.

Aufgabe der Experten des Geschäftsfelds "Systeme & Services" wird es sein, die bestehenden Systeme in Versicherungsunternehmen zu überprüfen und zu optimieren. Sie helfen den Assekuranzen auch bei der Auswahl der richtigen Standardsoftware oder bei der Neuentwicklung von Individualsoftware, wenn es gilt, das fachliche und technische Design nach neuesten Erkenntnissen zu gestalten. Tiefgehende inhaltliche und technische Expertisen für die Produkt- oder Vertragsverwaltung sowie Provisionssysteme sind eine weitere Spezialität der HBA-Consulting.

Mit Gerhard Häupler (53) als verantwortlichem Bereichsleiter der "Systeme & Services" hat die HBA AG nun einen IT-Spezialisten gewonnen, der aus der Versicherungswirtschaft kommt und dort alles von der Pike auf lernte. Dazu zählen Fachwissen zur Produktentwicklung genau so wie zu Bilanzen und Prozessen der Versicherungen, bis er schließlich zur Datenverarbeitung kam. Früh übernahm er die Leitung von IT-Projekten, verfasste Fachkonzepte, modellierte die Daten und fertigte das Systemdesign.

Als Aktuar kümmert Gerhard Häupler sich heute auch um die Konstruktion von versicherungstechnischen Berechnungsmodulen sowie die technische Bestandsführung und das Design von Produktbeschreibungseinheiten. In speziellen Architekturrunden mit Versicherungsfachleuten, verdeutlicht Häupler anschaulich, dass sich mit dem richtigen Schnitt der Services der Pflegeaufwand drastisch reduzieren lässt. "Vergessen Sie alles, was Sie wissen, und denken Sie quer", gibt er den Fachkreisen mit auf den Weg.

Querdenken musste Gerhard Häupler trotz breit aufgestelltem Fachwissen schon öfter, denn in früherer Tätigkeit zeichnete er sich bei Gründungsprozessen von Lebensversicherungsgesellschaften für die IT verantwortlich. "Hier ist alles bereitzustellen – vom Gebäude, über das Personal, das Versicherungsprodukt, die Hard- und Software bis zum Blumentopf. Das ist eine umfassende Aufgabe", sagt er und verweist darauf, dass er dabei sowohl Individualsoftware, als auch Standardprodukte wie COR Life, ICIS oder AFIS einführte. Für einige dieser Produkte war er auch als Produktmanager verantwortlich.

Seine Sozialkompetenz war in Fusionsprozessen gefragt, die er bei Versicherungsunternehmen begleitete. "Das Gegenüber verstehen, Parteien zu offener Kommunikation bewegen und Ängste und Misstrauen abbauen, sind der Schlüssel zum Erfolg", konstatiert er. Auch den anschließenden Migrationsprozess nach der Fusion hat Gerhard Häupler schon begleitet. Er weiß die Tools zur Migrationsunterstützung mit einem hohen Maß an Qualitätsbewusstsein einzusetzen.

Die HBA-Experten liefern – gerade auch in Krisen- und Stresstestzeiten – für jeden Versicherer maßgeschneiderte Konzepte. Darauf weist Mathias Ott, Vorstand der HBA-Consulting AG, hin: "Die IT-Systeme müssen sich individuell in die Prozesse des Versicherungsunternehmens einfügen und dabei auch die einzelnen Produkte berücksichtigen." Mit moderner Standardsoftware, die alles über einen Kamm schert, bestünde die Gefahr, dass sich die Sachbearbeitung in einigen Bereichen plötzlich verdreifache. "Das ist gesamthaft betrachtet oftmals teurer als die maßgeschneiderte Individualsoftware." Die Entscheidung, ob Standardsoftware eingesetzt werden soll oder nicht, müsse also immer wieder überprüft werden, betont Ott. Die HBA-Experten liefern hier kompetente Entscheidungshilfen und unabhängige Unterstützung.

Idstein, 15. Mai 2009
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